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ENTWICKLUNG EINES PRODUKTS MIT ANTIBAKTERIELLER RESISTANZ IN DER TIERMEDIZIN, ENTWICKLUNG EINER UNTERSTÜTZENDEN ANTWORTPLATTFORM

ENTWICKLUNG EINES PRODUKTS MIT ANTIBAKTERIELLER RESISTANZ IN DER TIERMEDIZIN, ENTWICKLUNG EINER UNTERSTÜTZENDEN ANTWORTPLATTFORM

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit einem Konsortium mit Hilfe der folgenden Partner durchgeführt:
• E-GROUP IKT-SOFTWARE Informatikai Zártkörűen Működő Részvénytársaság
• PRIM-A-VET Gyógyszer-nagykereskedelmi Korlátolt Felelősségű Társaság
• Állatorvostudományi Egyetem
Fondssumme (HUF): 798.623.943,- HUF
Gesamtprojektkosten (HUF): 1.095.359.436, - HUF
Beginn der Umsetzung des Projekts: 01.10.2021
Geplanter Termin für die physische Fertigstellung des Projekts: 30.09.2024.

DETAILLIERTER INHALT DES PROJEKTS
Die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika ist heutzutage eines der schwerwiegendsten Gesundheitsprobleme von Mensch und Tier. Infektionen durch multiresistente Erreger werden Prognosen zufolge bis 2050 die häufigste Todesursache beim Menschen sein. Der unverantwortliche Einsatz von Antibiotika in der Human- und Veterinärmedizin spielt eine wichtige Rolle bei der zunehmenden Prävalenz von Antibiotikaresistenzen in der Allgemeinbevölkerung. Die Aussichten werden durch die Schwierigkeiten bei der Entwicklung neuer Antibiotika, einschließlich der geringen Erfolgsrate und der langsamen Kapitalrendite, weiter verschlechtert.
Gemeinsame Berichte von ECDC, EFSA und EMA machen deutlich, dass es eine positive, quantitative Korrelation zwischen Antibiotika gibt, die bei zur Lebensmittelerzeugung genutzten Tieren verwendet werden, und resistenten Mikroben in menschlichen Krankenhäusern. Daher ist der One-Health-Ansatz äußerst wichtig geworden, den die wissenschaftliche Gemeinschaft anstrebt eine Lösung für dieses Problem, das mehrere Sektoren und Wissenschaftsbereiche betrifft und gleichzeitig die Gesellschaft bedroht.
All diese Aspekte und Umstände machen eine konzeptionelle und methodische Erneuerung der Innovationskette erforderlich. Eine solche neue Richtung ist die Neupositionierung von Arzneimitteln (d. h. die Zulassung bereits zugelassener Wirkstoffe für neue Indikationen), die durch geringere Risiken und Kosten sowie einen kürzeren Zeitrahmen gekennzeichnet ist als eine Innovation, die von einer neuen chemischen Substanz ausgeht und dann den gesamten F&E-Pfad durchläuft.
Das Ziel unseres Projekts ist es, eine innovative und intelligente „Tiergesundheits-Neupositionierungsplattform“ zu schaffen, die mehrere Arzneimittelkandidaten zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen in der Tiermedizin effektiv identifizieren kann. Darüber hinaus könnte die Plattform als Grundlage für die Einrichtung eines künftig zu entwickelnden Datensees zur Sicherheit der Lebensmittelkette dienen, der für die Integration und komplexe Analyse von Tiergesundheits-, veterinärmedizinischen, öffentlichen Gesundheits-, Lebensmittelsicherheits- und menschlichen Gesundheitsdaten wertvoll wäre Quellen.
Mit Hilfe der neu entstehenden Plattform ist es unser Ziel, mehrere Wirkstoffkandidaten für die Repositionierung zu nominieren und in vitro und in vivo zu testen. Das erwartete Ergebnis des Projekts sind eine oder mehrere patentierbare Verbindungen, die für die Verwendung als Tierarzneimittel und/oder Futtermittelzusatzstoffe geeignet sind, die in Kombination mit Antibiotika ihre Wirksamkeit erhöhen oder die Entwicklung von Resistenzen verlangsamen oder verringern.
Sowohl das Marktpotential als auch der wissenschaftliche Wert der im Projekt entwickelten Arzneimittelkombination(en) sind besonders groß, es gibt bisher weder auf dem nationalen noch auf dem internationalen Markt ein Produkt, das alle diese Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus wurde weder in Ungarn noch in Mitteleuropa eine solche Technologieplattform im Bereich der Veterinärmedizin und der veterinärmedizinischen öffentlichen Gesundheit eingerichtet. Das Projekt bietet die Möglichkeit, eine branchenübergreifende Datenspeicherungsstrategie zu entwickeln, die später eine vollständige Analyse der Nahrungskette und eine integrierte Aufdeckung von Sicherheitsrisiken ermöglicht. Der resultierende Data Lake kann als Modell für andere Länder sowie für den gemeinsamen europäischen Veterinär-Berufsstand im öffentlichen Gesundheitswesen dienen und die großen Marktchancen des Projekts belegen.

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